Sankosha-Technik: Entscheidungen aus der Praxis heraus

SEIDEL Textilservice GmbH, Garbsen

sankosha

Kompetenz rund um Wäschepflege und Textilreinigung sind die besonderen Stärken des Garbsener Familienunternehmens, das seit der Gründung im Jahr 1966 durch Gisela und Achim Seidel inzwischen auf eine lange Tradition in Dienstleistungen der Textilbearbeitung und -versorgung zurückblicken kann.

Heute ist die Wäscherei ein modernes Service- und Logistikunternehmen. Ob Gewerbe- oder Privatkunden – in jedem Geschäftsbereich steht Qualität an oberster Stelle. Ein entsprechender Maschinenpark dafür ist selbstverständlich unabdingbar. Bei der Auswahl neuer Technik ist es für die Unternehmensführung nicht nur wichtig, dass die Qualität und Menge, die mit einer Maschine erzeugt werden kann, stimmt. Es spielt auch eine wesentliche Rolle, dass sich die Handhabung der Maschine für die jeweiligen Mitarbeiter bzw. Mitarbeiterinnen als optimal erweist. Daher wird in Entscheidungen für Neuanschaffungen das Team involviert: die Meinung derjenigen, die damit zu arbeiten haben, ist gefragt. So auch, als bei der SEIDEL Textilservice GmbH im Bereich Hemden- und Blusen-Finishing am Standort Baumarktstraße 6 in Garbsen neue Maschinen angeschafft werden sollten. In dieser Filiale für Privatkunden wurden bei der Eröffnung im Jahre 2009 zunächst die Maschinen des vorherigen Betreibers übernommen und durch weitere aufbereitete Gebrauchtmaschinen ergänzt. Der Maschinenpark sollte den sich entwickelten Bedürfnissen entsprechend angepasst werden.

Sankosha Hemdenpresse LP-590E und Sankosha Kragen- und Manschettenpresse LP-685E.

 Als Hilfe zur Entscheidungsfindung ging es im Jahre 2012 auf die Texcare. Dort war Geschäftsleiterin Anja Fuhner schnell begeistert von der Sankosha Hemdenpresse LP-590E und der doppelt belegbaren Sankosha Kragen- und Manschettenpresse LP-685E. Auch wenn zunächst ein wenig Skepsis in Bezug  Auf die filigrane Technik aus Japan und ein mögliches Serviceproblem aus der Geschäftsführung   aufkam, ließ sich Anja Fuhner nicht davon abbringen und plädierte für die Technik aus dem  ostasiatischen Staat im Pazifik. Ihre Argumente waren zum einen die einfache Bedienung der Maschine, wodurch die Umlernzeiten von der alten auf die neue Maschine bzw. auch Anlernen neuer Mitarbeiter verkürzt wird. Wichtig war für sie auch die Reduzierung der Nacharbeit. Mit der Sankosha Technik ist keine Nacharbeit mehr erforderlich, eine Erhöhung der Stückzahl auf 55 Teile/Stunde die Folge.

In Bezug auf die Wartung nahm Sankosha-Spezialist Alfred Olschinsky die ersten Bedenken. Die Maschinen erfordern wenig Service und arbeiten sehr zuverlässig, so seine Überzeugung. Dies bestätigte sich. Trotz der filigranen Bauweise sind die Maschinen nicht sehr wartungsintensiv. „Es gibt nichts Besseres als Sankosha-Pressen. “, ist Anja Fuhner auch heute noch überzeugt. Auch Yvonne Tripp, Produktionsleiterin der Filiale in der Baumarktstraße, haben die Maschinen begeistert. Bei der Kragen- und Manschettenpresse sieht sie zum Beispiel die Streckung des Kragens als Pluspunkt der Technik. Die Reklamationen wegen eingelaufener Kragen konnten deutlich reduziert werden, berichtet sie.

Sankosha Puppe MF-250E-V2

Dadurch war der Weg für eine weitere Anschaffung von Technik aus dem Hause Sankosha gebahnt, als Anfang 2016 Überlegungen in Bezug auf eine Umgestaltung des Finish-Arbeitsplatz anstanden. Auch kleine Hemden und Blusen sollten gefinisht werden können, die Produktivität erhöht werden. Durch die Erweiterung des Maschinenparks um die Sankosha MF-250E-V2 für eher schwierig einzustufende Artikel und die Optimierung der Maschinenaufstellung wurde ein ergonomischer Arbeitsplatz für zwei Mitarbeiter mit optimaler Auslastung geschaffen. Die notwendige Steigerung der Produktivität konnte erzielt werden. Nur so kann zu Messezeiten das Aufkommen von bis zu 600 Hemden täglich bewältigt werden, wird mitgeteilt.

Verpackungsmaschine Sankosha PM-460E

Sind die Artikel fertig gefinished, werden sie seit Neustem auch mit Hilfe von Sankosha-Technik verpackt. Wurde dabei bisher auf ein älteres Modell mit manueller Technik zurückgegriffen, so geschieht die Verpackung der Ware nun per Knopfdruck mit der halbautomatischen Verpackungsmaschine Sankosha PM-460E.

Neben der Reduzierung der Muskelkraft war für die Anschaffung auch die Folienersparnis, die die Maschine ermöglicht, ein schlagendes Argument. Der Automat erkennt die Länge der zu verpackenden Teile und schneidet die Folie entsprechend automatisch ab. Dadurch wird im Vergleich zum manuellen Prozess mindestens 10 cm Folie pro Teil gespart. Ein Aspekt, der nicht nur dem Geldbeutel, sondern auch der Umwelt zu Gute kommt.

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